Luftdichtheitsmessung PDF Drucken E-Mail

Mittels zugelassenem Verfahren wird die Gebäudehülle
durch Erzeugung von Unter- bzw. Überdruck auf Undichtigkeiten (Leckstellen) geprüft.

Grundlage dafür ist die DIN EN 13829, DIN 4108-7 und
die am 01.05.2014 in Kraft getretene Energieeinspar-
verordnung (EnEV).

Um spätere Mängel, Reklamationen und Bauschäden
zu vermeiden, sollte die Messung im Neubau vor Beginn des Ausbaus (Verfahren B) und im Nutzungszustand (Verfahren A) erfolgen.

Die Luftdichtheitsmessung wird ebenfalls im
vorhandenen Gebäudebestand (Altbau) sowie zur Überprüfung der Dichtheit von Lüftungsanlagen eingesetzt.

Weiteres Einsatzgebiet ist die Begutachtung von Bauschäden durch konvektiven Feuchteeintrag (Kondenstation).

Die Vorteile der Luftdichtheitsmessung sind:
- kein erhöhter Heizenergiebedarf
- keine unkontrollierte Kaltluftströmung (Behaglichkeit)
- kein Eintrag von fasrigen oder staubigen Dämmstoff-
partikeln in die Raumluft
- keine Verschlechterung der Schalldämmung
- Dämmstoffdicken können optimiert werden
- Voraussetzung für die optimale Funktion einer vor-
handenen Lüftungsanlage
- keine Bauschäden (feuchte, warme Raumluft dringt
in Dach oder Wand ein und kondensiert)
- seit Veröffentlichung im Bundesanzeiger 1998 ist die
Einhaltung von Grenzwerten (n50) zum Luftwechsel
pro Stunde anerkannter Stand der Technik

Jeder Bauherr hat nach dem anerkannten Stand der Technik das Recht auf eine luftdichte Gebäudehülle.

Die Luftdichtheitsmessung sollte Bestandteil einer
Gebäudeenergieberatung sein.

 
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